UNVERPACKT

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AUS LIEBE ZU MENSCH UND NATUR

Unsere Mission ist, mehr Menschen zu ermöglichen, plastikfrei und gesund zu leben und die Welt damit ein bisschen schöner zu machen. Deshalb benutzen wir Mehrweg-Gläser, die als Leergut immer wieder ins System zurückgeführt werden. In unser Glas kommen zudem nur biologische Lebensmittel, die wir sorgsam danach auswählen, wie nachhaltig sie produziert wurden und wie gesund sie sind. Somit belasten wir die Umwelt nicht und halten unsere Lebensmittel frei von Plastik, denn zu einer gesunden Zukunft gehört beides.

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Meilensteine

August 2020

Unsere Gläschen stehen endlich in über 300 Läden in Deutschland! Davon viele regionale Hofläden und unabhängige Biomärkte

Juni 2020

Unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit sechs verschiedenen Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigung startet

Januar 2020

Unser Webshop geht online und unsere Unterstützerinnen erhalten ihre ersten Dankeschön-Gläser

Dezember 2019

Erfolgreicher Abschluss unserer Crowdfunding Kampagane. Wir sind sprachlos über alle die lieben Menschen die uns so tatkräftig unterstützt haben

Oktober & November 2019

Wir bereiten alles für den Start vor: Besonders die Händlersuche und Nachhaltigkeit unserer Produktion liegen uns sehr am Herzen. Unser Team bekommt seinen ersten Zuwachs

September 2019

Nach einer intensiven Vorbereitung starten wir mit unserer Crowdfunding Kampagne

August 2019

Die Idee wird geboren und wir machen uns gleich an die Umsetzung

Team

Wir sind ein buntes Team aus Überzeugungstätern die sich in Berlin zusammengefunden haben und sich jeden Tag für die Vision von einer plastikfreieren Zukunft einsetzen.

Lou

Design & Marketing

Hey, ich bin Lou! Ich lache viel, bin gerne kreativ tätig und mag es in der Natur zu sein. Was mich stört ist, dass so absurd viel Aufwand bei der Herstellung von Verpackung betrieben wird, nur damit sie weggeworfen wird! Diese Art von Konsum macht keinen Sinn für mich! Mit Unverpackt für Alle will ich einen Denkanstoß für einen umweltverträglichen Verbrauch geben.

Leonhard

Einkauf

Seit einigen Jahren befasse ich mich mit biologischen Lebensmitteln, nachhaltigen Produkten, dem Transport von diesen und mit ihrer Verpackung. Während dieser Arbeit habe ich schnell gemerkt, dass wir unseren Konsum durch ``kleine`` Umstellungen deutlich nachhaltiger gestalten können und müssen. Mit viel Passion will ich Ursachen angehen und nicht Symptome behandeln.

Lukas

Produktion

Als Betriebsökonom bin ich überzeugt, dass wir unser Handeln umgestalten müssen. Ich wünsche mir eine Zukunft, in welcher nachhaltige Landwirtschaft sowie fairer Handel zum Standard werden und Plastik unseren Planeten nicht mehr gefährdet. Diese Zukunft will ich ganzheitlich mitgestalten und deshalb engagiere ich mich mit viel Freude und Leidenschaft bei Unverpackt für Alle.

Timothèe

Vertrieb

Mich macht es stolz Unverpackt für alle in die Welt zu tragen. Mit vielen lieben Menschen und netten Gesprächen ist ein arbeitsreicher Tag trotzdem erfüllend. Weil es einfache Lösungen gibt ist es absurd wieviel Plastikverpackungen immer noch die Regale füllen. Das will ich ändern!

Vanessa

Kommunikation

Auf dem Weg des Forschens danach, warum unsere Welt ist wie sie ist und wie sie sein könnte, habe ich mich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln mit Nachhaltigkeit, Spiritualität und Gesundheit beschäftigt. Das Thema von Plastik und seinen Folgen auf unserer Welt liegt mir dabei sehr am Herzen. Bei Unverpackt für Alle kann ich mich kreativ für dieses Anliegen einsetzen.

Diana

Webshop

Nachhaltigkeit bedeutet für mich nicht nur Umweltschutz, sondern auch Inklusion. Deshalb gefällt mir der Ansatz, unverpackte Lebensmittel für alle einfacher zugänglich zu machen. So können wir gemeinsam einen nachhaltigen Lebensstil pflegen, der nicht nur uns, sondern auch der Umwelt zu Gute kommt.

Leon

Nachhaltigkeit

Das Unverpacktglas ist wirklich toll! Wir wollen daran anknüpfen und noch weitere Glasformen am Pfand teilnehmen lassen. Dafür setzte ich mich ein! Denn als Vater will ich meiner Tochter eine intakte Natur hinterlassen. Das sind wir der kommenden Generation schuldig. Mit viel Herzblut setzte ich mich für mehr Nachhaltigkeit ein, eine schönere Aufgabe kann ich mir kaum vorstellen.

Ludwig

Produktion

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Wenn man damit sogar die Welt ein Stückchen nachhaltiger gestalten kann, finde ich das umso besser. Mit viel Herz und Humor bestreite ich daher die Unverpack-Revolution. Mein Ziel ist es unsere Kunden zufrieden und glücklich zu machen.

Plastikfrei

Unsere Produkte sind alle ausnahmslos frei von Plastik, Erdöl und Chemie – von innen und außen.

Rein Biologisch

All unsere Lebensmittel und Rohstoffe stammen aus rein biologisch zertifizierter Landwirtschaft.

Fair

Aus Fairness zur Umwelt achten wir darauf, dass wir Transportwege und Versand nachhaltig und CO²-neutral gestalten.

FAQs

Noch Fragen? Nur zu, wir sind so transparent wie unser Glas!

Ganzheitlich heißt ganzheitlich! Deswegen nutzen wir auch nur nachhaltige Etiketten. Bei den meisten Etiketten bestehen die Druckfarben leider aus Erdöl (gruselig wo überall Erdöl drin ist). Deshalb haben wir uns entschieden nur vegane Biofarben, recycelbares Papier und vor allem einen wasserlöslichen und veganen Klebstoff zur Befestigung zu benutzen. Am liebsten würden wir ohne Etikett arbeiten, doch auch wir halten uns penibel an alle gesetzlichen Vorgaben, wie in diesem Fall an die Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung. Alles ganz einfach? Nicht ganz. Unsere Etiketten sind aufgrund dieser Anforderungen gleich ungefähr 3 Mal so teuer wie die “normalen”. Aber was anderes kommt für uns nicht in Frage. Umweltschutz hat keinen Preis. Umsichtiges handeln hat einen und der geht nicht auf Kosten unserer Natur!

Klar, ganz ohne Verpackung geht das nicht. Aber besser geht immer, deshalb haben wir uns hier auch etwas überlegt: Wir verschicken in Karton aus Gras! Auch wenn wir an einem Mehrwegversand arbeiten, können wir so schon jetzt einen sehr nachhaltigen Versand anbieten und Bäume retten. Unsere Kartons werden einfach aus der Frischfaser von in Deutschland angebautem, sonnengetrocknetem Gras hergestellt.

Die meisten Versandkartons bestehen aus Holz-Cellulose. Das ist tatsächlich eine große Umweltbelastung: Um eine Tonne Holzkarton herzustellen braucht es 6000l Wasser, außerdem kommt bei der Herstellung viel Chemie zum Einsatz und das Holz legt Wege von bis zu 4000 km zurück. Viel Holz kommt aus Brasilien oder anderen Urwäldern, wo der industrielle Kahlschlag ganze Ökosysteme vernichtet.

Uns hat diese Problematik nicht in Ruhe gelassen, weil die Themen Wasserverschwendung und Waldrodung mindestens genauso wichtig sind wie die Plastikproblematik. Das Gras für unsere Kartons kommt aus regionalen Anbaugebieten, verbraucht 75% weniger CO², hat eine Energieersparnis von bis zu 97% und benötigt lediglich 2l Wasser pro Tonne in der Herstellung! Richtig, eine Tonne Gras-Karton spart gegenüber herkömmlicher Kartonage 3000% Wasser ein!

All unsere Produkte werden unter Vakuum verschlossen. Das wirkt sich sehr positiv auf die Haltbarkeit und den Geschmack aus. Unsere Produkte halten sich im Vakuum lange frisch und werden von Anfang an vor Umwelteinflüssen geschützt. Wichtig bei Tee, Gewürzen und Kaffee ist es, sie am besten im Schrank aufzubewahren und so gegen Licht zu schützen. Grundnahrungsmittel wie Reis, Hülsenfrüchte oder Saaten können problemlos in der Küche stehen. Natürlich ist auch unser Mindesthaltbarkeitsdatum keine Deadline für die Genießbarkeit, dass schreiben wir deshalb extra auf unseren Deckel dazu.

Das kommt ganz drauf an! Die Gläser werden direkt von der Produktion zu euch geschickt – ohne Zwischenstopp! Vom Transportweg her macht es also nicht wirklich einen Unterschied. Wenn es unsere Gläser aber in deiner Nähe gibt dann macht es sicher Sinn, sie direkt dort einzukaufen und sich die Versandkosten zu sparen. Ob ihr sie also direkt bei uns bestellt oder in einem Supermarkt einkauft ist eure Entscheidung – eine allgemeingültige Aussage über die Nachhaltigkeit ist leider nicht möglich. Am Ende entscheidet deine persönliche Situation, denn die Transportwege sind durchschnittlich ziemlich die gleichen.

Unser Team wächst gerade stetig! Sodass wir ein immer größerer bunter Haufen junger Menschen mit Weltverbesserer Spirit werden. Angefangen hat alles mit unserem Gründer Leonhard, der letztes Jahr die Idee für Unverpackt für alle in die Tat umgesetzt hat. Wir sind Idealisten, denen es um konkrete Veränderung geht! Wir leben unsere Vision von der Welt von morgen, weshalb wir auch in unserer eigenen Zusammenarbeit viel Flexibilität und Offenheit leben. Bei uns zählt nicht, welche Zertifikate jemand mitbringt, sondern die gemeinsamen Werte und ein flammendes Herz für eine schönere Welt.

Alle können so sein, wie sie sind: Die meisten von uns haben nicht das studiert, was sie gerade mit ins Unternehmen bringen. Deshalb wachsen und lernen wir alle gemeinsam stetig weiter. Ob mit Kindern oder ohne, vor Ort oder von Zuhause, wir sind offen für alle möglichen Umstände, die das Mensch Sein so ausmachen! In unserer Produktion arbeiten wir an unserem Herzensprojekt auch mit Menschen mit Beeinträchtigung zusammen. Diese haben es auf dem Arbeitsmarkt schwer, können aber ebenso einen wichtigen Beitrag zu unserer Gesellschaft beitragen wie alle anderen. Wir tun deswegen unser Möglichstes, in unserem Team so viele Menschen wie möglich mit einzubeziehen und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Als erstes Unternehmen überhaupt kooperieren wir in der Zusammenarbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung mit mehreren Initiativen gleichzeitig anstatt mit nur einer. So schaffen wir Brücken zwischen den Initiativen und den Menschen vor Ort, lernen stetig dazu und kreieren so ein achtsames Arbeitsumfeld. ⁠Abseits des Status Quo.

Züchte eine Tomatenpflanze! Oder mach einen Kaffee-to-go draus. Danach kannst du das Glas immer noch am Leergutautomaten im Supermarkt um die Ecke abgeben und den Pfand zurück bekommen. Egal ob Bio Laden oder nicht, das geht überall.

Wir versuchen in jeder Hinsicht flexibel, fair und sinnvoll zu handeln! Unser Anliegen ist schließlich die Art und Weise wie Lebensmittel vom Acker bis in den Laden kommen zu revolutionieren.

Das fängt bei der Verpackung an, aber hört dort noch lange nicht auf. In dem Bereich läuft bisher nämlich so einiges schief, so viel sei verraten! Wir wollen Bauern und Bäuerinnen so gut es geht unterstützen, Lieferwege sinnvoll gestalten und trotzdem eine Vielfalt an Lebensmitteln anbieten! Deshalb ist es bei manchen unserer Produkte wie beispielsweise bei unseren Hanfsaaten so, dass wir von mehreren europäischen Höfen Ware bekommen. Das hat in diesem Fall einfach auch damit zu tun, dass die Höfe nicht in den Massen produzieren wie es zum Beispiel bei häufig gekauften oder länger haltbaren Produkten der Fall ist. So können wir nicht nur stets frische Ware anbieten, sondern unterstützen auch gleich mehrere Erzeugende bei ihrer wertvollen Arbeit.

Unsere Deckel sind sogenannte Blue Seal Deckel, die ihr an dem blauen Dichtungsring im Inneren erkennen könnt. Die sind besonders, weil sie komplett frei von PVC- und Weichmachern sind. So geben sie ganz sicher nicht das kleinste bisschen Schadstoff an den Glasinhalt ab! Weichmacher reagieren nämlich mit Fett und Säure. Umso wichtiger ist es, dass wir mit einem Deckel arbeiten, der dies nicht tut. Wäre ja sinnlos auf eine Plastikverpackung zu verzichten und dann trotzdem den Glasinhalt Schadstoffen auszusetzen oder PVC im Deckel einzusetzen.

Außerdem sind unsere Deckel aus Weißblech: Weißblech hat die höchste Recyclingquote aller recycelbaren Stoffe, da es magnetisch und einfach von anderem Müll zu trennen ist. Zudem wird es unendlich oft wiederverwendet und nicht eingeschmolzen, sondern zu Granulat geschreddert und neu gepresst. Das spart viel Energie.

Beim Thema unverpackt wird sehr selten darüber gesprochen wie die Lebensmittel angeliefert werden. Luft und Liebe allein reicht leider nicht um die Lebensmittel von A nach B zu transportieren (auch wenn wir das gerne hätten). Wir wollen deshalb klar und transparent darüber sprechen, wie das bisher funktioniert! Alles unverpackt zu machen in einer Welt aus Plastik ist nicht einfach– um dieses Herzensanliegen umsetzen zu können müssen viele Menschen mitmachen und immer wieder umdenken.

Bei unseren Lieferanten achten wir darauf, dass diese eine möglichst nachhaltige Art des Transports und der Verpackung anbieten. Die meisten unserer Lebensmittel kommen in überdimensionalen Papiersäcken an. Unser Kaffee kommt in Mehrwegboxen.

Und ja, Plastik kommt auch mal vor. Wir haben es allerdings geschafft, es auf ein Minimum zu reduzieren. Nur noch einige Trockenfrüchte kommen bei uns in Plastik an. Aus hygienischen Gründen kommen wir auch erstmal nicht drumherum. Diese Verpackung fällt leider bei allen Herstellern an, da sie schon im Ursprungsland zum Einsatz kommt. Ein kleiner Trost: Es fällt verdammt wenig Plastik auf sehr viel Trockenfrucht an!

Wir arbeiten an einer Lieferkette die eines Tages komplett Mehrweg ist.

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Die Biokontrollen sind so lückenlos wie die Kontrollen vom Finanzamt. Also super safe.

Wir finden, das ist gut so! Denn die aller meisten von uns haben keinen Bauer des Vertrauens als Nachbarn, wo sie genau sehen können wie die Lebensmittel und der Boden behandelt werden. Deswegen freuen wir uns über die Genauigkeit mit der Bio kontrolliert wird!

Wir sind Bio, Bioland und Demeter zertifiziert. Wir wissen also aus erster Hand welcher Aufwand betrieben wird, damit das was drauf steht, auch drin ist. Alle 3 Zertifizierungen werden von einem neutralen Institut durchgeführt: Unsere Prüferin und das Verfahren selbst unterliegen strengster Neutralität und Gründlichkeit. Jede einzelne Nuss und jedes Teeblatt muss über sogenannte “Chargen” lückenlos bis zu uns zurück zu verfolgen sein. Diese Nummer verstecken wir als Zahlencode im Mindesthaltbarkeitsdatum. Auf dem Weg vom Herkunftsort bis zu uns werden von den Rohstoffen immer wieder Proben ins Labor geschickt. So wird sichergestellt, dass die Ware zu 100% bio ist und es auch bleibt. Jedes Unternehmen in der Kette muss Bio zertifiziert sein. Aufgrund der strengen Kontrollen werden immer wieder Produkte mit zu geringen Grenzwerten aus dem Verkehr gezogen, europaweit! Dieses System funktioniert also zuverlässig.

Wir haben auch einige fair gehandelte Produkte im Sortiment. Auf denen ist ein Hinweis, jedoch kein offizielles Siegel zu finden. Das ist so, weil die finanzielle Hürde für uns als kleines Unternehmen, jedes einzelne Produkt zu zertifizieren derzeit zu hoch ist. Wir wissen, dass die eingekauften Rohstoffe fair gehandelt werden, weil die Lieferkette von Anfang bis Ende eine offizielle Zertifizierung trägt. Bisher beziehen wir Rohstoffe über 4 verschiedene Fairtrade Verbände.

Die meisten unserer Rohstoffe und vor allem die, die aus dem globalen Süden kommen handeln wir unter sehr hohen Social Standards. Das heißt, dass die Betriebe die unsere Lebensmittel produzieren nach bestimmten Werten handeln. Dazu gehört ein respektvoller und fairer Umgang, keine Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Sexualität, Hautfarbe oder politischer Einstellung. Eine angemessene und vertraglich festgelegte Vergütung nicht unter dem gesetzlichen Mindestlohn, ausreichend Pausen- und Ruheräume, ein hygienischer Arbeitsplatz und Arbeitszeiten nicht über 8 Stunden am Tag. Diese Standards sind teilweise strenger als die Bedingungen für einige “Fair” Zertifizierungen und werden jedes Jahr kontrolliert. Das alles sollte eigentlich normal sein, ist es aber nicht. Daher achten wir genau darauf. Weil “für alle” für alle heißt!

Das ist eine gute Frag. Denn viele Großkonzerne versuchen mit Bio lediglich ihren Profit zu steigern. Bei einigen Siegeln ist oft unklar was “bio” da überhaupt bedeutet. Für uns bedeutet bio nachhaltig zu handeln – deshalb geht unsere Unternehmensphilosophie weit über eine plastikfreie Verpackung mit biologischem Inhalt hinaus: Wir achten bei all unseren Lieferanten auch auf Herkunft und die Hintergründe der Produktion. Wir bemühen uns deshalb, euch nicht nur Produkte mit europäischem Bio Siegel anzubieten, sondern möglichst viele Demeter und Bioland erzeugte Lebensmittel. Diese beiden Verbände unterscheiden sich stark vom herkömmlichen EU Bio Siegel, da es hier super hohe und ganzheitlich nachhaltige Standards zu den ohnehin hohen EG Richtlinien gibt Außerdem arbeiten sie auf ihren Höfen in einer Kreislaufwirtschaft im Einklang mit dem Ökosystem, was eine der besten und wichtigsten Schritte ist, unser Klima und unsere Umwelt zu schützen. Dabei kommen dann sehr hochwertige, leckere und einzigartige Lebensmittel raus!

Die Richtlinien sind nicht ohne Sinn so streng – die Erhaltung der Bodengesundheit, die Haltung der Tiere und die natürliche, pestizidfreie Landwirtschaft denken langfristig an unsere Zukunft. Für uns ist das die höchste Priorität. Deshalb bekommen wir unsere Ware auch von zahlreichen verschiedenen Erzeugern – und nur von denen, den wir vertrauen.

Unser derzeitiges Sortiment ist quasi unser Starter Set. Das erweitern wir Schritt für Schritt. Sowohl im Bereich der Lebensmittel, als auch bei Reinigungs- und Hygieneprodukten wollen wir euch immer wieder neue tolle Gläschen anbieten .Wir wollen natürlich gerne in so vielen Bereichen wie möglich eine ganzheitlich nachhaltige Alternative bieten. Wir richten uns da aber auch ganz nach euch! Wendet euch mit euren Anregungen und Wünschen also gerne direkt an uns und wir schauen, dass wir eure Lieblingsprodukte schnell ins Unverpacktglas zaubern.

Ja, auch damit beschäftigen wir uns. Wir schicken unsere Gläser in Mehrweg-Pfandkisten zum Supermarkt! Jeweils zu sechst kommen unsere Gläser in eine blaue Mehrwegkiste auf die Pfand besteht. Die kommen dann gestapelt auf Europaletten und werden normalerweise mit Plastikfolie stabilisiert. Wir haben aber einen Ersatz für die Plastikfolie gefunden und können deshalb bei unsere Lieferung 100% auf Einwegplastik verzichten. Die Mehrwegkisten können dann von anderen Betrieben verwendet werden oder landen wieder bei uns. Wer braucht schon Einweg? Geht auch ohne Müll.

Unser Unverpacktglas kennt ihr vielleicht schon vom Joghurt im Kühlregal. Genau, das ist das gleiche Glas. Und zwar nicht irgendeins! Das Unverpacktglas ist ein Mehrweg-Pfandglas. Und weil wir es so lassen wie es ist – ohne individuelles Branding – kann es von verschiedenen Betrieben immer wieder verwendet werden, nicht nur von uns. Das ist das coole daran! So funktioniert das Pfandsystem wie eine lebendige Kreislaufwirtschaft, in der das Glas viele Male in Umlauf ist bevor es recycelt wird. 2019 haben wir als erstes damit angefangen, alle möglichen guten Bio Lebensmittel in dieses Glas zu füllen um damit zu zeigen, dass es auch anders geht und eine sinnvolle Alternative zu Plastikpackungen für alle anbieten zu können. 

Die in Deutschland jährlich verbrauchten Einweg-Plastikflaschen reichen aus, um aneinandergereiht die Erde 135 Mal zu umrunden. Es gibt reichlich viele Nachweise darüber, wie viele Ressourcen dadurch eingespart werden können Mehrweg statt Einwegpackungen zu nutzen. Speziell für unser Unverpacktglas gibt es bisher leider noch nicht so viele Informationen, da wir gerade erst anfangen dieses Glas effizient und flächendeckend zu nutzen. Fakt ist, je mehr Betriebe ein Pfandglas nutzen,  desto kürzer die Transportwege, desto öfter wird das Glas wieder befüllt – und umso besser die Klimabilanz!

Bei Mineralwasser in Mehrwegflaschen beispielsweise wird über den gesamten Lebenszyklus die Hälfte an CO2 im Vergleich zu Einweg-Plastikflaschen eingespart. Dabei geht es hier um viel mehr als CO2. Mikroplastik vergeht nicht, es breitet sich in der Atmosphäre, im Wasser und auf dem Land rasant aus und richtet unwiderruflichen Schaden auf unserer Erde an. Das Glas tut das nicht, selbst wenn es einmal in der Natur landen sollte. Auch die Herstellung von Plastik aus Erdöl und zahlreichen anderen chemischen Stoffen ist gegenüber Menschen und der Natur nicht länger zu verantworten. Kunststoffe allein könnten zwischen 10% und 13% des gesamten Kohlenstoffbudgets verbrauchen, das wir einhalten müssen, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Die Herstellung von Glas ist weitaus freundlicher zur Umwelt. Denn es besteht hauptsächlich aus Sand, Kalk und Soda. Durchschnittlich werden bei der Glas Herstellung in Deutschland ungefähr 65% Altglas hinzugefügt um die Nutzung der Rohstoffe zu reduzieren.. Das mindert den Energie Einsatz bei der Schmelzung um ca 20% im Vergleich zur Herstellung nur durch Rohstoffe.

Diese Frage hat uns aus der Community des Öfteren erreicht, zum Beispiel beim Kaffee. Wir haben nichts zu verstecken. Auch beim Thema Preis nicht! Natürlich wollen wir für alle sein. Das beinhaltet den Preis, genauso aber auch unsere Natur und die Menschen die unsere wertvollen Lebensmittel erst herstellen. ”Teuer” ist also eine Sache der Definition – teuer für wen?

Unser Kaffee ist fair gehandelt und besonders schonend von Hand geröstet – das unterscheidet ihn enorm von anderen Sorten in ökologischer, sozialer und qualitativer Hinsicht! Unser Anspruch an einen Wandel der Mensch und Natur zugutekommt, hört nämlich nicht bei der Verpackung auf: Die Preise die uns aus dem konventionellen Supermarkt bekannt sind, kommen leider oft durch Ungerechtigkeit und Wettkampf zustande, nicht nur bei Kaffee. Wir wünschen uns, dass Fairness und Gerechtigkeit normal werden. Deshalb lieben wir unseren Kaffee! Und hoffen euch ist die Liebe zur (Um-)Welt ein paar Euro mehr wert.

Manche Menschen sind verwirrt, wenn sie unseren Namen lesen und dann bemerken, dass wir gar kein Unverpackt Laden sind. Unverpackt bedeutet für uns, dass unser Glas keine Einwegverpackung ist, sondern ein Mehrwegglas, das Teil des smarten, bundesweiten Pfandsystems ist. Warum ist das für uns unverpackt? Unser Unverpacktglas wird etliche Male in einem Kreislaufsystem wieder verwendet und am Ende seines Lebenszyklus verwertet. Jedes Mehrwegglas, das erneut befüllt wird, spart enorm viele Ressourcen, welche für die Herstellung einer neuen Einwegpackung nötig wären. Unser Glas wird außerdem energieeffizient in Kombination mit Altglas aus natürlichen Rohstoffen hergestellt.

Das Prinzip eines Unverpackt Ladens ist ebenfalls nicht verpackungsfrei. Weil es schlicht unmöglich ist: Wäre ja auch blöd den Reis in den Händen aus dem Laden zu tragen. Die Lebensmittel müssen verpackt zum Laden transportiert werden und verlassen den Laden ebenfalls in irgendeiner Art der Verpackung.

Unverpackt ist für uns eine Einstellung zum Leben und eine Bewegung! Wir wollen das Ganze vereinfachen und fokussieren uns deshalb auf Mehrweg Lösungen. Wir finden, das Unverpackt Konzept muss weitergedacht und für alle und überall verfügbar sein, um den Wandel, den es in der Welt tatsächlich braucht, anzukurbeln. Einwegverpackungen stehen für eine Wegwerfmentalität, die wir mit einer ganzheitlicheren Einstellung ersetzen wollen.

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