Noch Fragen?

Wir sind hier, wir sind laut, weil wir eine Lösung haben!

Wir machen das, was wir bei anderen vermissen:

Offen, ehrlich und transparent.

Weil wir nichts zu verstecken haben. Noch Fragen?

Nur zu, wir sind so transparent wie unser Glas! Wir freuen uns auf deine Nachricht.

+ - Warum heißt ihr „Unverpackt“ für alle wenn das Glas doch eine Packung ist?

Manche Menschen sind verwirrt, wenn sie unseren Namen lesen und dann bemerken, dass wir gar kein Unverpackt Laden sind. Unverpackt bedeutet für uns, dass unser Glas keine Einwegverpackung ist, sondern ein Mehrwegglas, das Teil des smarten, bundesweiten Pfandsystems ist. Warum ist das für uns unverpackt? Unser Unverpacktglas wird etliche Male in einem Kreislaufsystem wieder verwendet und am Ende seines Lebenszyklus verwertet. Jedes Mehrwegglas, das erneut befüllt wird, spart enorm viele Ressourcen, welche für die Herstellung einer neuen Einwegpackung nötig wären. Unser Glas wird außerdem energieeffizient in Kombination mit Altglas aus natürlichen Rohstoffen hergestellt.

Das Prinzip eines Unverpackt Ladens ist ebenfalls nicht verpackungsfrei. Weil es schlicht unmöglich ist: Wäre ja auch blöd den Reis in den Händen aus dem Laden zu tragen. Die Lebensmittel müssen verpackt zum Laden transportiert werden und verlassen den Laden ebenfalls in irgendeiner Art der Verpackung.

Unverpackt ist für uns eine Einstellung zum Leben und eine Bewegung! Wir wollen das Ganze vereinfachen und fokussieren uns deshalb auf Mehrweg Lösungen. Wir finden, das Unverpackt Konzept muss weitergedacht und für alle und überall verfügbar sein, um den Wandel, den es in der Welt tatsächlich braucht, anzukurbeln. Einwegverpackungen stehen für eine Wegwerfmentalität, die wir mit einer ganzheitlicheren Einstellung ersetzen wollen.

+ - Ökobilanz: Mehrweg vs. Einweg

Unser Unverpacktglas kennt ihr vielleicht schon vom Joghurt im Kühlregal. Genau, das ist das gleiche Glas. Und zwar nicht irgendeins! Das Unverpacktglas ist ein Mehrweg-Pfandglas. Und weil wir es so lassen wie es ist – ohne individuelles Branding – kann es von verschiedenen Betrieben immer wieder verwendet werden, nicht nur von uns. Das ist das coole daran! So funktioniert das Pfandsystem wie eine lebendige Kreislaufwirtschaft, in der das Glas viele Male in Umlauf ist bevor es recycelt wird. 2019 haben wir als erstes damit angefangen, alle möglichen guten Bio Lebensmittel in dieses Glas zu füllen um damit zu zeigen, dass es auch anders geht und eine sinnvolle Alternative zu Plastikpackungen für alle anbieten zu können.

Die in Deutschland jährlich verbrauchten Einweg-Plastikflaschen reichen aus, um aneinandergereiht die Erde 135 Mal zu umrunden. Es gibt reichlich viele Nachweise darüber, wie viele Ressourcen dadurch eingespart werden können Mehrweg statt Einwegpackungen zu nutzen. Speziell für unser Unverpacktglas gibt es bisher leider noch nicht so viele Informationen, da wir gerade erst anfangen dieses Glas effizient und flächendeckend zu nutzen. Fakt ist, je mehr Betriebe ein Pfandglas nutzen,  desto kürzer die Transportwege, desto öfter wird das Glas wieder befüllt – und umso besser die Klimabilanz!

Bei Mineralwasser in Mehrwegflaschen beispielsweise wird über den gesamten Lebenszyklus die Hälfte an CO2 im Vergleich zu Einweg-Plastikflaschen eingespart. Dabei geht es hier um viel mehr als CO2. Mikroplastik vergeht nicht, es breitet sich in der Atmosphäre, im Wasser und auf dem Land rasant aus und richtet unwiderruflichen Schaden auf unserer Erde an. Das Glas tut das nicht, selbst wenn es einmal in der Natur landen sollte. Auch die Herstellung von Plastik aus Erdöl und zahlreichen anderen chemischen Stoffen ist gegenüber Menschen und der Natur nicht länger zu verantworten. Kunststoffe allein könnten zwischen 10% und 13% des gesamten Kohlenstoffbudgets verbrauchen, das wir einhalten müssen, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Die Herstellung von Glas ist weitaus freundlicher zur Umwelt. Denn es besteht hauptsächlich aus Sand, Kalk und Soda. Durchschnittlich werden bei der Glas Herstellung in Deutschland ungefähr 65% Altglas hinzugefügt um die Nutzung der Rohstoffe zu reduzieren.. Das mindert den Energie Einsatz bei der Schmelzung um ca 20% im Vergleich zur Herstellung nur durch Rohstoffe.

+ - Was mache ich mit dem Glas, wenn es leer ist?

Züchte eine Tomatenpflanze! Oder mach einen Kaffee-to-go draus. Danach kannst du das Glas immer noch am Leergutautomaten im Supermarkt um die Ecke abgeben und den Pfand zurück bekommen. Egal ob Bio Laden oder nicht, das geht überall.

+ - Was für Etiketten verwendet ihr?

Ganzheitlich heißt ganzheitlich! Deswegen nutzen wir auch nur nachhaltige Etiketten. Bei den meisten Etiketten bestehen die Druckfarben leider aus Erdöl (gruselig wo überall Erdöl drin ist). Deshalb haben wir uns entschieden nur vegane Biofarben, recycelbares Papier und vor allem einen wasserlöslichen und veganen Klebstoff zur Befestigung zu benutzen. Am liebsten würden wir ohne Etikett arbeiten, doch auch wir halten uns penibel an alle gesetzlichen Vorgaben, wie in diesem Fall an die Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung. Alles ganz einfach? Nicht ganz. Unsere Etiketten sind aufgrund dieser Anforderungen gleich ungefähr 3 Mal so teuer wie die “normalen”. Aber was anderes kommt für uns nicht in Frage. Umweltschutz hat keinen Preis. Umsichtiges handeln hat einen und der geht nicht auf Kosten unserer Natur!

+ - Was für einen Deckel verwendet ihr?

Unsere Deckel sind sogenannte Blue Seal Deckel, die ihr an dem blauen Dichtungsring im Inneren erkennen könnt. Die sind besonders, weil sie komplett frei von PVC- und Weichmachern sind. So geben sie ganz sicher nicht das kleinste bisschen Schadstoff an den Glasinhalt ab! Weichmacher reagieren nämlich mit Fett und Säure. Umso wichtiger ist es, dass wir mit einem Deckel arbeiten, der dies nicht tut. Wäre ja sinnlos auf eine Plastikverpackung zu verzichten und dann trotzdem den Glasinhalt Schadstoffen auszusetzen oder PVC im Deckel einzusetzen.

Außerdem sind unsere Deckel aus Weißblech: Weißblech hat die höchste Recyclingquote aller recycelbaren Stoffe, da es magnetisch und einfach von anderem Müll zu trennen ist. Zudem wird es unendlich oft wiederverwendet und nicht eingeschmolzen, sondern zu Granulat geschreddert und neu gepresst. Das spart viel Energie.

+ - Wie vertrauenswürdig ist “bio” eigentlich?

Diese Frage hat uns aus der Community des Öfteren erreicht, zum Beispiel beim Kaffee. Wir haben nichts zu verstecken. Auch beim Thema Preis nicht! Natürlich wollen wir für alle sein. Das beinhaltet den Preis, genauso aber auch unsere Natur und die Menschen die unsere wertvollen Lebensmittel erst herstellen. ”Teuer” ist also eine Sache der Definition – teuer für wen?

Unser Kaffee ist fair gehandelt und besonders schonend von Hand geröstet – das unterscheidet ihn enorm von anderen Sorten in ökologischer, sozialer und qualitativer Hinsicht! Unser Anspruch an einen Wandel der Mensch und Natur zugutekommt, hört nämlich nicht bei der Verpackung auf: Die Preise die uns aus dem konventionellen Supermarkt bekannt sind, kommen leider oft durch Ungerechtigkeit und Wettkampf zustande, nicht nur bei Kaffee. Wir wünschen uns, dass Fairness und Gerechtigkeit normal werden. Deshalb lieben wir unseren Kaffee! Und hoffen euch ist die Liebe zur (Um-)Welt ein paar Euro mehr wert.

+ - Warum finde ich bestimmte Produkte nicht in eurem Sortiment?

Unser derzeitiges Sortiment ist quasi unser Starter Set. Das erweitern wir Schritt für Schritt. Sowohl im Bereich der Lebensmittel, als auch bei Reinigungs- und Hygieneprodukten wollen wir euch immer wieder neue tolle Gläschen anbieten .Wir wollen natürlich gerne in so vielen Bereichen wie möglich eine ganzheitlich nachhaltige Alternative bieten. Wir richten uns da aber auch ganz nach euch! Wendet euch mit euren Anregungen und Wünschen also gerne direkt an uns und wir schauen, dass wir eure Lieblingsprodukte schnell ins Unverpacktglas zaubern.

+ - Warum sind manche eurer Produkte so teuer?

Diese Frage hat uns aus der Community des Öfteren erreicht, zum Beispiel beim Kaffee. Wir haben nichts zu verstecken. Auch beim Thema Preis nicht! Natürlich wollen wir für alle sein. Das beinhaltet den Preis, genauso aber auch unsere Natur und die Menschen die unsere wertvollen Lebensmittel erst herstellen. ”Teuer” ist also eine Sache der Definition – teuer für wen?

Unser Kaffee ist fair gehandelt und besonders schonend von Hand geröstet – das unterscheidet ihn enorm von anderen Sorten in ökologischer, sozialer und qualitativer Hinsicht! Unser Anspruch an einen Wandel der Mensch und Natur zugutekommt, hört nämlich nicht bei der Verpackung auf: Die Preise die uns aus dem konventionellen Supermarkt bekannt sind, kommen leider oft durch Ungerechtigkeit und Wettkampf zustande, nicht nur bei Kaffee. Wir wünschen uns, dass Fairness und Gerechtigkeit normal werden. Deshalb lieben wir unseren Kaffee! Und hoffen euch ist die Liebe zur (Um-)Welt ein paar Euro mehr wert.

+ - Warum steht bei manchen eurer Produkte keine genaue Herkunft?

Wir versuchen in jeder Hinsicht flexibel, fair und sinnvoll zu handeln! Unser Anliegen ist schließlich die Art und Weise wie Lebensmittel vom Acker bis in den Laden kommen zu revolutionieren.

Das fängt bei der Verpackung an, aber hört dort noch lange nicht auf. In dem Bereich läuft bisher nämlich so einiges schief, so viel sei verraten! Wir wollen Bauern und Bäuerinnen so gut es geht unterstützen, Lieferwege sinnvoll gestalten und trotzdem eine Vielfalt an Lebensmitteln anbieten! Deshalb ist es bei manchen unserer Produkte wie beispielsweise bei unseren Hanfsaaten so, dass wir von mehreren europäischen Höfen Ware bekommen. Das hat in diesem Fall einfach auch damit zu tun, dass die Höfe nicht in den Massen produzieren wie es zum Beispiel bei häufig gekauften oder länger haltbaren Produkten der Fall ist. So können wir nicht nur stets frische Ware anbieten, sondern unterstützen auch gleich mehrere Erzeugende bei ihrer wertvollen Arbeit.

+ - Wie lange sind eure Produkte haltbar und wie lagern sie am besten?

All unsere Produkte werden unter Vakuum verschlossen. Das wirkt sich sehr positiv auf die Haltbarkeit und den Geschmack aus. Unsere Produkte halten sich im Vakuum lange frisch und werden von Anfang an vor Umwelteinflüssen geschützt. Wichtig bei Tee, Gewürzen und Kaffee ist es, sie am besten im Schrank aufzubewahren und so gegen Licht zu schützen. Grundnahrungsmittel wie Reis, Hülsenfrüchte oder Saaten können problemlos in der Küche stehen. Natürlich ist auch unser Mindesthaltbarkeitsdatum keine Deadline für die Genießbarkeit, dass schreiben wir deshalb extra auf unseren Deckel dazu.

+ - Unverpackt und Versand – wie passt das zusammen?

Klar, ganz ohne Verpackung geht das nicht. Aber besser geht immer, deshalb haben wir uns hier auch etwas überlegt: Wir verschicken in Karton aus Gras! Auch wenn wir an einem Mehrwegversand arbeiten, können wir so schon jetzt einen sehr nachhaltigen Versand anbieten und Bäume retten. Unsere Kartons werden einfach aus der Frischfaser von in Deutschland angebautem, sonnengetrocknetem Gras hergestellt.

Die meisten Versandkartons bestehen aus Holz-Cellulose. Das ist tatsächlich eine große Umweltbelastung: Um eine Tonne Holzkarton herzustellen braucht es 6000l Wasser, außerdem kommt bei der Herstellung viel Chemie zum Einsatz und das Holz legt Wege von bis zu 4000 km zurück. Viel Holz kommt aus Brasilien oder anderen Urwäldern, wo der industrielle Kahlschlag ganze Ökosysteme vernichtet.

Uns hat diese Problematik nicht in Ruhe gelassen, weil die Themen Wasserverschwendung und Waldrodung mindestens genauso wichtig sind wie die Plastikproblematik. Das Gras für unsere Kartons kommt aus regionalen Anbaugebieten, verbraucht 75% weniger CO², hat eine Energieersparnis von bis zu 97% und benötigt lediglich 2l Wasser pro Tonne in der Herstellung! Richtig, eine Tonne Gras-Karton spart gegenüber herkömmlicher Kartonage 3000% Wasser ein!

+ - Wie kommen die Lebensmittel eigentlich bei euch an?

Beim Thema unverpackt wird sehr selten darüber gesprochen wie die Lebensmittel angeliefert werden. Luft und Liebe allein reicht leider nicht um die Lebensmittel von A nach B zu transportieren (auch wenn wir das gerne hätten). Wir wollen deshalb klar und transparent darüber sprechen, wie das bisher funktioniert! Alles unverpackt zu machen in einer Welt aus Plastik ist nicht einfach– um dieses Herzensanliegen umsetzen zu können müssen viele Menschen mitmachen und immer wieder umdenken.

Bei unseren Lieferanten achten wir darauf, dass diese eine möglichst nachhaltige Art des Transports und der Verpackung anbieten. Die meisten unserer Lebensmittel kommen in überdimensionalen Papiersäcken an. Unser Kaffee kommt in Mehrwegboxen.

Und ja, Plastik kommt auch mal vor. Wir haben es allerdings geschafft, es auf ein Minimum zu reduzieren. Nur noch einige Trockenfrüchte kommen bei uns in Plastik an. Aus hygienischen Gründen kommen wir auch erstmal nicht drumherum. Diese Verpackung fällt leider bei allen Herstellern an, da sie schon im Ursprungsland zum Einsatz kommt. Ein kleiner Trost: Es fällt verdammt wenig Plastik auf sehr viel Trockenfrucht an!

Wir arbeiten an einer Lieferkette die eines Tages komplett Mehrweg ist.

+ - Warum sind manche eurer Produkte so teuer?

Diese Frage hat uns aus der Community des Öfteren erreicht, zum Beispiel beim Kaffee. Wir haben nichts zu verstecken. Auch beim Thema Preis nicht! Natürlich wollen wir für alle sein. Das beinhaltet den Preis, genauso aber auch unsere Natur und die Menschen die unsere wertvollen Lebensmittel erst herstellen. ”Teuer” ist also eine Sache der Definition – teuer für wen?

Unser Kaffee ist fair gehandelt und besonders schonend von Hand geröstet – das unterscheidet ihn enorm von anderen Sorten in ökologischer, sozialer und qualitativer Hinsicht! Unser Anspruch an einen Wandel der Mensch und Natur zugutekommt, hört nämlich nicht bei der Verpackung auf: Die Preise die uns aus dem konventionellen Supermarkt bekannt sind, kommen leider oft durch Ungerechtigkeit und Wettkampf zustande, nicht nur bei Kaffee. Wir wünschen uns, dass Fairness und Gerechtigkeit normal werden. Deshalb lieben wir unseren Kaffee! Und hoffen euch ist die Liebe zur (Um-)Welt ein paar Euro mehr wert.

+ - Wie kommen die Gläser von euch in den Supermarkt?

Ja, auch damit beschäftigen wir uns. Wir schicken unsere Gläser in Mehrweg-Pfandkisten zum Supermarkt! Jeweils zu sechst kommen unsere Gläser in eine blaue Mehrwegkiste auf die Pfand besteht. Die kommen dann gestapelt auf Europaletten und werden normalerweise mit Plastikfolie stabilisiert. Wir haben aber einen Ersatz für die Plastikfolie gefunden und können deshalb bei unsere Lieferung 100% auf Einwegplastik verzichten. Die Mehrwegkisten können dann von anderen Betrieben verwendet werden oder landen wieder bei uns. Wer braucht schon Einweg? Geht auch ohne Müll.

+ - Ist es nachhaltiger die Gläser online zu bestellen oder im Supermarkt zu kaufen?

Das kommt ganz drauf an! Die Gläser werden direkt von der Produktion zu euch geschickt – ohne Zwischenstopp! Vom Transportweg her macht es also nicht wirklich einen Unterschied. Wenn es unsere Gläser aber in deiner Nähe gibt dann macht es sicher Sinn, sie direkt dort einzukaufen und sich die Versandkosten zu sparen. Ob ihr sie also direkt bei uns bestellt oder in einem Supermarkt einkauft ist eure Entscheidung – eine allgemeingültige Aussage über die Nachhaltigkeit ist leider nicht möglich. Am Ende entscheidet deine persönliche Situation, denn die Transportwege sind durchschnittlich ziemlich die gleichen.
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