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Einwegplastik ist blöd.

Aber wie siehts mit Mehrweg aus?

Na, kritisch? Interessanterweise fragen sich bei Mehrwegverpackungen viele, ob die nicht vielleicht sogar umweltschädlicher sind als Plastik! Vor allem wegen des Transports.

Bei dieser Frage wird nicht nur der Transportweg von Einweg völlig vergessen, sondern auch die unglaublichen Umweltauswirkungen von Einwegplastik. Nur weil eine Verpackung Einweg ist, heißt es nicht, dass sie auch nur ein Mal transportiert wird. Im Gegenteil!

Die weite Reise von Einweg

Einwegverpackungen werden immer zu Müll. Das ist schonmal klar. Mit der Entsorgung in die Tonne endet die Reise von Einwegverpackungen allerdings noch lange nicht! Müllabfuhr im Stadtverkehr, der Transportweg von der Mülldeponie zur Weiterverarbeitung und wie meistens der Fall: Der Export ins Ausland. Nach den USA und Japan exportiert Deutschland mehr Tonnen Müll als alle anderen Länder. Einweg legt also durchaus weite Transportwege hinter sich! Und einmal in der Natur gelandet?
Ist der Schaden irreparabel.

Wir sind hier, wir sind laut, weil wir eine Lösung haben!

Plastikteile aus dem Meer fischen, das ist auch wichtig: Aber keine Lösung des Problems, wenn immer mehr Plastik in die Meere gekippt wird! Das Mehrweg- beziehungsweise Pfandsystem existiert in Deutschland bereits seit mehreren Jahrzehnten und trotzdem produzieren wir Einweg-Plastikpackungen bis zum Mond! Ein Grund dafür ist der weitverbreitete Irrglaube daran, dass Mülltrennung und Recycling ausreichend sind, um mit den Unmengen an Müll klar zu kommen.

 

Klartext zum Thema Recycling

Doch das stimmt nicht. Weltweit werden gerade mal 14% des anfallenden Plastikabfalls recycelt (bzw. gedowncycelt) – 40% enden auf Mülldeponien und 14%  in Verbrennungsanlagen. Die restlichen 32% landen in der Umwelt!

Und sonst so? Deutschland ist drittgrößter Müllexporteur der Welt: Ein Großteil landet in Ländern wie Malaysia oder Indonesien, wird dort verbrannt oder landet im Meer. Doch eine Handvoll globaler Konzerne ist an der Kunststoffproduktion und dem damit verbundenem Öl-Fracking beteiligt und hat deshalb ein großes Interesse daran, dass Menschen weiterhin Einwegverpackungen benutzen und daran glauben “Recycling” sei besser als Mehrweg.

 

Und Mehrweg? Ist Klimaschutz!

Das Mehrweg Joghurtglas wurde Jahrzehnte erfolgreich ignoriert! Dabei birgt es so viel Potenzial für den Umweltschutz: Denn Mehrweg bedeutet effektiv genutzte Ressourcen, weil die Verpackung nicht zu Müll wird und jedes Mal neu hergestellt werden muss, sondern wieder und wieder verwendet wird! Und dann auch tatsächlich recycelt. Die meisten Mehrweg-Lösungen bestehen aus reinem Material und können so besonders gut recycelt werden: Wie bei Glas! In Deutschland hat Glas eine Recyclingquote von 85,8%! Es ist Teil einer Kreislaufwirtschaft: Der Rücktransport des Glases erfolgt größtenteils über bereits bestehende Touren oder Leerfahrten der Lebensmittel- und Getränkelogistik.

Das heißt: Es fährt kein Transport extra nur für das Glas los! Hinter dem System steckt außerdem ein einzigartiges Potenzial: Desto mehr

Pflanzlich.stark

Betriebe das Glas nutzen, umso effizienter und umweltschonender ist das Mehrwegsystem! Das kann man von Einwegplastik definitiv nicht behaupten.

 

Die zwei Grafiken hier an der Seite verdeutlichen den Unterschied zwischen Mehrweg und Einweg ganz klar: Das eine hinterlässt immer Müll, das andere nicht.

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