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Unser Kaffee ist kein herkömmlicher Kaffee! Und das gleich aus mehreren Gründen.

Bei den Kaffeebohnen beginnt der Unterschied in der Qualität natürlich schon beim Anbau: Unsere Bohnen stammen aus rein biologischer Mischkultur aus dem mexikanischen und honduranischen Regenwald, nicht aus Monokulturen! Zwischen Papaya und Palmen gedeiht der Kaffee besonders gut und stört nicht das natürliche Ökosystem Regenwald: Im Gegenteil, die landwirtschaftliche Nutzung der Tropenwälder schützt sie vor Abholzung.

Trommelröstung statt industrielle Röstung!

Wurde dein Kaffee den du jeden Morgen trinkst industriell oder handwerklich geröstet? Keine Ahnung? Geht den meisten so. macht aber den größten Unterschied in der Qualität! Beim Industrieröster werden die rohen Bohnen in Mengen von bis zu einer Tonne in 3 bis 5 Minuten bei hohen Temperaturen von bis zu 300° geröstet! In einer handwerklich arbeitenden Rösterei werden die rohen Kaffeebohnen in kleinen Mengen von 3 bis 120 kg – zwischen 16 und 18, manchmal sogar über 20 Minuten lang! Die maximale Temperatur in der Rösttrommel beträgt 230°. Der Röstmeister begleitet die Röstung über die gesamte Zeit.

Keine Reizstoffe!

Das Entscheidende dabei? Durch das schonende Verfahren werden die natürlich vorkommenden Säuren und Reizstoffe in den Kaffeebohnen viel besser abgebaut: Der Kaffee wird bekömmlicher, die Aromen können sich voll entfalten und der Kaffee schmeckt besser!

Fair gehandelt statt ausgebeutet!

Aber gehen wir nochmal zurück zum Anbau! Was macht unser Kaffee da für einen Unterschied? Er ist fair gehandelt und ermöglicht den Bauern Unabhängigkeit!

Trotz ihrer harten Arbeit verdienen die Kaffee-Kleinbauern Mittelamerikas durchschnittlich nur ca. drei US Dollar pro Tag. Warum? ⁠Die Bauern müssen ihren Kaffee an Zwischenhändler – die Coyoten – verkaufen. In den ländlichen Gebieten Mexikos haben diese ein Monopol inne. Sie bestimmen, was für den Kilo Kaffee gezahlt wird! Viele Bauern sind nie zur Schule gegangen, können nur schlecht lesen oder rechnen und kennen sich mit den Preisen nicht aus. Deshalb und aus Alternativenlosigkeit ist es Normalität, dass die Bauern ihren Kaffee unter seinem Wert verkaufen müssen.

Von 10€, die du im Laden für 1kg Kaffee bezahlst, gehen zwei Drittel an den Transporteur, den Röster und die verschiedenen Händler. Der deutsche Staat kassiert knapp drei Zehntel des Ladenpreises als Steuern ein. Den Bauern bleiben gerade einmal 6%!

Weil sich ein Bauer allein schlecht wehren kann, haben sich vor 16 Jahren mehrere Bauern in dem Anbaugebiet unseres Kaffees zusammengetan. Die Bauernkooperative verkauft ihren Kaffee direkt an eine Kaffeerösterei in Deutschland, zu fairen, gerechten Preisen. Auf den Kaffee-Standardspreis Preis kommen deshalb ungefähr 3€ mehr pro Kilo! ⁠

Für die Bauern verändert das vieles. Sie können ihre Kinder in die Oberschule schicken, sich Maultiere anschaffen, die ihnen beim Schleppen der 60kg schweren Säcke helfen. Investitionen in Hygiene, Bildung und Wohnraum machen die Bauern zu selbstständigen, unabhängigen Erzeugern, die für ihre aufwendige Arbeit endlich gerecht entlohnt werden.

Wer mehr über dieses Projekt erfahren möchte kann sich in der ARD Mediathek informieren.

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